Girmay H Hiwet



  

  

»Ohne die Vergangenheit haben wir keine Zukunft. Alles Gute, oder in anderen Worten, jedes positive Symbol, das wir aus der Vergangenheit übernehmen, ist unser Motor für die Zukunft.«

G.H. Hiwet, Zürich 1986

»Wie ein Komponist verschiedene Instrumente benutzt, welche die Musiknoten in einen klangvolle Symphonie fliessen lassen, sei sie äthiopisch, afrikanisch, klassisch oder Jazz, benutze ich meinen Pinsel und lasse meine Gedanken in Farben und Formen zu einem Bild fliessen.« 

Paris, März 1992

»Jedes Mal, wenn ich Ihre Werke sehe, sogar als Reproduktion, bin ich erstaunt über den Reichtum, die Tiefe und über die unglaubliche Magie Ihrer Farben. Es macht mich sehr glücklich und stärkt mein Vertrauen in den Platz der Künstler in der Welt und in der Zukunft unserer Gesellschaft.« 

(Nicole Guez, Afrique en Créations, Paris 1996; frühere Mitarbeiterin des französischen Kulturministeriums)

Nach fünfjährigem Studium an der Kunstakademie und verschiedenen Ausstellungen in Addis Ababa kam ich 1971 nach Europa, um im »Mekka«, dem Geburtsort der modernen Kunst zu sein. Wenn ich zurückblicke, wie ich als junger äthiopischer Künstler frisch von der Kunstakademie, voll von idealistischen Ideen, versuchte, die Wurzeln der alten europäischen Meister wie Picasso, Kandinsky, Matisse, Van Gogh zu finden, von Zürich nach Frankfurt, von Paris nach Amsterdam mit wenig Geld per Anhalter reiste, die gleichen Cafés besuchte, in denen Picasso und Skunder ihre Freunde und Kollegen trafen, die Galerien, die Museen und die engen Gassen sah, war diese Erfahrung aus den Siebziger Jahren die prägende Erinnerung und gleichzeitig der Beginn meines künstlerischen Lebens in Europa.

Mit diesen Worten beschreibt der zeitgenössische afrikanische Künstler aus Äthiopien, Girmay H. Hiwet, seine künstlerische Tätigkeit.
 

girmay.hiwet@swissonline.ch 

 


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